Описание
Wie leicht ist das geschehen: daß Sie nach Venedig kommen ohne weitere Pläne, als sich für eine Weile loszusagen vom festgefahrenen Alltag, und daß diese Stadt Sie dann seltsam umklammert hält. - Fábregas, einem, wie er meint, nüchternen Industriellen aus Barcelona, ergeht es so. Kaum hat er die lästige Verbindung zur übrigen Welt bis aufs nötigste gekappt und glaubt sich unauffindbar in seinem diskreten Hotel, da wird er hineingezogen in Verhältnisse und Geschichten, an die er nicht mal im Traum gedacht hätte. Was nur ein Zwischenspiel zu sein schien, entfaltet seine eigene Sogwirkung.
Nicht die weltberühmten Schönheiten, nicht die Kulturschätze sind es, die den Reisenden festhalten. Es ist etwas anderes, etwas Verlockend-Unbestimmtes, und für Fábregas nimmt es die Gestalt einer Frau in schwarzem Regenmantel an. Sie packt ihn in dieser verwirrenden Stadt bei der Hand und führt ihn in ein Labyrinth anheimelnder und verquerer Geschichten, die im Klima dieser Wasserstadt und im verfallenen Palazzo ihrer wunderlichen Eltern wie Pilze emporzuschießen scheinen. Seltsam sind die Gestalten, die ihm begegnen, und die Geschichten, die er erfährt, aber am seltsamsten ist für Fábregas seine eigene Willfährigkeit, dieses Sichtreibenlassen in einer Stadt, die nicht nur nachts ein befremdliches Gesicht zeigt. Eine Liebesaffäre mit dieser jungen Frau im Regenmantel, darauf will es hinauslaufen, soviel versteht Fábregas. Und dann weiß er plötzlich nicht, ob Maria Clara vor ihm flieht oder ob er in quälender Traumparadoxie vor ihr wegläuft.
Da ist es nicht verwunderlich, daß Fábregas, kaum daß Maria Clara die Stadt mit unbekanntem Ziel verlassen hat, in die Fänge von Madame Gestring gerät - ...
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