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Das Kapital

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Описание
Ключови думи Бизнес, Икономика
Брой страници 320
Тегло 544

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Състояние: Много добро
Забележка: Здраво книжно тяло, без забележки в текста.
Подзаглавие: Ein Plädoyer für den Menschen
Издателство: Pattloch
Град на издаване: München
Наличност: singular
Ширина (мм): 140
Височина (мм): 210
Корици: Твърди

Die vvirtschaftliche Globalisierung wird von vielen Men-schen als existentielle Bedrohung erfahren. Die internati-onale Finanzmarktkrise zeigt, wie stark anonymes Kapital unser Schicksal bestimmt. Banken und Fonds verspeku-lieren Milliarden, die Zeche zahlen andere. Viele rufen nach sozialer Gerechtigkeit. Was damit gemeint Ist, darüber herrscht keine völlige Einigkeit. Auch die Thesen von Kari Marx vverden in dieser Debatte genannt und allzu hâufig verklârt. Es lâuft heute aut die Frage hinaus: Dient das Kapital noch dem Menschen oder dient der Mensch nur noch dem Kapital?

Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, teilt mit Kari Marx zwar den Nachnamen, nicht aber die Welt-anschauung: Nicht nur die Menschen brauchen Kapital, sondern das Kapital und der Markt brauchen auch die Menschen. Das System der Sozialen Marktvvirtschaft liegt klar im Vorteil, sovvohl gegenüber einem primitiven Kapitalis-mus als auch gegenüber einem verklarenden Marxismus. Erzbischof Marx mischt sich deshalb ein, vviderspricht im Namen des Menschen und aus christlicher Verantwortung: Die Globalisierung der Mârkte muss durch eine Globalisierung von Solidaritât und Gerechtigkeit ergânzt vverden. Ein Kapitalismus ohne Rahmenordnung schâdigt das Ge-meinvvohl. Das Ist nicht nur eine Frage der Moral, sondern schen als existentielle Bedrohung erfahren. Die internati-onale Finanzmarktkrise zeigt, wie stark anonymes Kapital unser Schicksal bestimmt. Banken und Fonds verspeku-lieren Milliarden, die Zeche zahlen andere. Viele rufen nach sozialer Gerechtigkeit. Was damit gemeint Ist, darüber herrscht keine völlige Einigkeit. Auch die Thesen von Kari Marx vverden in dieser Debatte genannt und allzu hâufig verklârt. Es lâuft heute aut die Frage hinaus: Dient das Kapital noch dem Menschen oder dient der Mensch nur noch dem Kapital?

Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, teilt mit Kari Marx zwar den Nachnamen, nicht aber die Welt-anschauung: Nicht nur die Menschen brauchen Kapital, sondern das Kapital und der Markt brauchen auch die Menschen. Das System der Sozialen Marktvvirtschaft liegt klar im Vorteil, sovvohl gegenüber einem primitiven Kapitalis-mus als auch gegenüber einem verklarenden Marxismus. Erzbischof Marx mischt sich deshalb ein, vviderspricht im Namen des Menschen und aus christlicher Verantwortung: Die Globalisierung der Mârkte muss durch eine Globalisierung von Solidaritât und Gerechtigkeit ergânzt vverden. Ein Kapitalismus ohne Rahmenordnung schâdigt das Ge-meinvvohl. Das Ist nicht nur eine Frage der Moral, sondern
eine klare ökonomische Erkenntnis, die auch durch Erfah-rung überprüfbar ist. Âhnlich der nationalstaatlichen Rahmenordnung, brauchen vvir eine vveltvveite Regelung tür Finanzströme, Arbeitnehmerrechte und das vvirtschaftliche Verhalten. Für vveltvveite Solidaritât und Gerechtigkeit zu arbeiten, Ist ein Auftrag für die Politik, aber auch für jeden, der am vvirtschaftlichen Geschehen beteiligt ist. Und das sind letztlich aile.
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